Für Geschäftsführer auf einen Blick
Die achte Auflage der jährlichen Umfrage befragt über 500 Einkaufsverantwortliche aus dem europäischen Mittelstand. Fast alle erwarten, dass sich das Rollenprofil im Einkauf verändert. Beim tatsächlichen Reifegrad klafft eine Lücke: 18,6 Prozent bewerten ihre Automatisierung als hoch ausgereift, beim KI-Einsatz sind es 6,0 Prozent.
Kernaussagen
- 94,9 Prozent erwarten eine Veränderung des Rollenprofils im Einkauf.
- 18,6 Prozent sehen die eigene Automatisierung als hoch ausgereift.
- 6,0 Prozent bewerten den eigenen KI-Einsatz als hoch ausgereift.
- Über 500 Befragte, achte Auflage der jährlichen Erhebung.
Die Quelle
Die achte Auflage der jährlichen Umfrage befragt über 500 Einkaufsverantwortliche aus dem europäischen Mittelstand. Fast alle erwarten, dass sich das Rollenprofil im Einkauf verändert. Beim tatsächlichen Reifegrad klafft eine Lücke: 18,6 Prozent bewerten ihre Automatisierung als hoch ausgereift, beim KI-Einsatz sind es 6,0 Prozent.
Worum es geht
Die Studie beschreibt eine Verschiebung: Je stärker Routinen automatisiert und Informationen vorbereitet sind, desto mehr verlagert sich die Einkaufsarbeit auf Urteil, Erfahrung und fachliche Einordnung.
Sie ist damit eine der wenigen aktuellen Erhebungen, die den europäischen Mittelstand statt Großkonzerne betrachtet.
Was in der Quelle steht
- 94,9 Prozent erwarten eine Veränderung des Rollenprofils im Einkauf.
- 18,6 Prozent sehen die eigene Automatisierung als hoch ausgereift.
- 6,0 Prozent bewerten den eigenen KI-Einsatz als hoch ausgereift.
- Über 500 Befragte, achte Auflage der jährlichen Erhebung.
Meine Einordnung
Diese Zahlen relativieren die Aufgeregtheit im Markt — und schärfen zugleich das Argument. Wenn nur sechs Prozent der Einkaufsorganisationen KI ausgereift einsetzen, dann ist die Verlagerung der Lieferantenrecherche noch früh. Genau deshalb ist der Vorlauf für Anbieter jetzt am größten: Wer heute prüfbare technische Daten maschinenlesbar bereitstellt, sammelt Sichtbarkeit, bevor der Wettbewerb das Thema überhaupt adressiert.
Christian Taschner
Wirtschaftsingenieur, Schorndorf · Fokus auf KI-gestützte Lieferantenrecherche und Industrievertrieb
Christian Taschner ist Wirtschaftsingenieur mit Sitz in Schorndorf im Stuttgarter Industrieraum. Seit Januar 2024 dokumentiert er hier, wie technische Einkäufer KI nutzen, um Produkte und Lieferanten zu finden — aus der Perspektive industrieller Verkaufs- und Geschäftsführungsentscheider.
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